Guter Start für den „Push to Pass“-Plan mit Rekordrentabilität für das erste Halbjahr 2016 | Medien PSA Österreich

Guter Start für den „Push to Pass“-Plan mit Rekordrentabilität für das erste Halbjahr 2016

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Mi, 27/07/2016 - 12:00
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  • 6,8 Prozent der wiederkehrenden operativen Marge[1] für den Bereich Automobile und 5,1 Prozent für Faurecia
  • Netto-Ertrag, Konzernanteil, auf 1,2 Milliarden Euro verdoppelt
  • 1,8 Milliarden Euro freier Cashflow[2]
  • Umsetzung des „Push to Pass“-Plans begonnen; Startschuss für die Produktoffensive und die internationale Entwicklung. Die Groupe PSA ist dynamischer als je zuvor, um das profitable Wachstum auszubauen.
 

[1] Anteil der wiederkehrenden operativen Einkünfte am Umsatz

[2] Im ersten Halbjahr 2016 für die Produktions- und Vertriebsgesellschaften



Der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2016 betrug 27,779 Milliarden Euro gegenüber 28,036 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2015 (nach Neubewertung gemäß IFRS 5, Details im Anhang), dies entspricht einem Wachstum um 2,4 Prozent bei gleichbleibenden Wechselkursen. Tatsächlich ist ein Rückgang um 0,9 Prozent wegen ungünstiger Entwicklungen bei den Wechselkursen zu verzeichnen.

Der Umsatz im Bereich Automobile betrug 19,19 Milliarden Euro – ebenfalls eine Steigerung um 2,5 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 bei gleichbleibenden Wechselkursen, durch erfolgreiche Modelle und die „Pricing Power“-Strategie, jedoch tatsächlich ein Rückgang um 1,1 Prozent wegen ungünstiger Entwicklungen bei den Wechselkursen.

Die wiederkehrenden operativen Einkünfte des Konzerns betrugen 1,83 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 32 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015. Mit wiederkehrenden operativen Einkünften von 1,303 Milliarden Euro wuchs der Bereich Automobile um 34 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015. Dieses Wachstum wird durch gesteigerte Absatzmengen[1] und die kontinuierliche Senkung von Fix- und Produktionskosten gestützt.

Die nicht-wiederkehrenden operativen Einkünfte und Ausgaben beliefen sich auf -207 Millionen Euro, im Vergleich zu -343 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2015.

Die Netto-Finanzausgaben des Konzerns gingen um die Hälfte zurück auf -150 Millionen Euro, im Vergleich zu -334 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2015.

Der konsolidierte Netto-Ertrag des Konzerns betrug 1,383 Milliarden Euro – eine Steigerung um 663 Millionen Euro. Der Konzernanteil am Netto-Ertrag lag bei 1,212 Milliarden Euro, gegenüber 571 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2015.

Die Banque PSA Finance berichtete wiederkehrende operative Einkünfte in Höhe von 297 Millionen Euro[2], ein Anstieg um 1 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015.

Die wiederkehrenden operativen Einkünfte von Faurecia beliefen sich auf 490 Millionen Euro, ein Anstieg um 106 Millionen Euro im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Der freie Cashflow der Produktions- und Vertriebsgesellschaften betrug 1,846 Milliarden Euro und wurde von einer Verbesserung der finanziellen Mittel in den operativen Bereichen angeschoben.

Der Gesamtlagerbestand, inklusive der unabhängigen Händler, betrug am 30. Juni 2016 399.000 Fahrzeuge, dies entspricht einem Anstieg um 8.000 Stück seit Ende Juni 2015.

Am 30. Juni 2016 betrug die Netto-Finanzposition der Produktions- und Vertriebsgesellschaften positive 5,972 Milliarden Euro, ein Anstieg um 1,412 Milliarden Euro seit dem 31. Dezember 2015.

Marktausblick

Für das Jahr 2016 erwartet der Konzern auf dem Automobilmarkt ein Wachstum von 4 Prozent in Europa und 8 Prozent in China sowie einen Rückgang um circa 12 Prozent in Lateinamerika und 15 Prozent in Russland.

Operative Ziele

Der „Push to Pass“-Plan, der am 5. April 2016 vorgestellt wurde, hat folgende Zielsetzungen:

  • Durchschnittlich 4 Prozent wiederkehrende operative Marge im Zeitraum von 2016 bis 2018 erreichen und als Zielsetzung 6 Prozent bis 2021;
  • 10 Prozent Umsatzsteigerung im Konzern bis 20181 im Vergleich zu 2015 erzielen und zusätzliche Zielsetzung von 15 Prozent bis 20211.

 

Carlos Tavares, Vorstandsvorsitzender der Groupe PSA: „Unsere kontinuierliche Leistung ist Spiegelbild für den Erfolg der strukturellen Reform des Unternehmens, dessen Effizienz und die tiefgreifende Veränderung in der Konzern-Mentalität. In einer sich verändernden Umgebung konzentrieren sich alle Teams auf operative Spitzenleistung und stellen ihre Flexibilität bei der Umsetzung des strategischen ‚Push to Pass‘-Plans unter Beweis.“


[1] China ausgenommen

[2] 100 Prozent der Ergebnisse von Banque PSA Finance. Im Geschäftsbericht der Groupe PSA werden die Joint Ventures nach der Equity-Methode und die übrigen vom Santander-Vertrag betroffenen Geschäftsbereiche als „Operative Bereiche zum Verkauf oder zur Fortführung in Partnerschaft“ neu bewertet.

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