Groupe PSA: Werk in Rennes erhält wichtigen Auftrag für neue Fahrzeugproduktion | Medien PSA Österreich

Groupe PSA: Werk in Rennes erhält wichtigen Auftrag für neue Fahrzeugproduktion

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Di, 21/06/2016 - 07:45

•      Ein neues Citroën Modell sollte ursprünglich außerhalb Europas produziert werden.

•      Entscheidend für die Standortwahl Rennes war der Wille aller Beteiligten, die Zukunft des Standorts gemeinsam gestalten zu wollen.

•      Die Groupe PSA investiert 100 Millionen Euro in das Werk in Rennes – die Produktion soll bis zum Jahr 2018 um 60 Prozent steigen.



Im Rahmen des Strategieplans „Push to Pass“ und der Produktoffensive mit 34 neuen Modellen wird das Werk der Groupe PSA in Rennes bis 2018 ein neues Modell der Marke Citroën produzieren. Das Projekt C84 ist Teil der Strategie der Marke Citroën, in weniger als 18 Monaten vier neue Modelle auf den Markt zu bringen.

Der Crossover, basierend auf der EMP2-Plattform, ergänzt die Produktion des künftigen Peugeot 5008 und des Citroën E-Mehari.

Mit drei Modellen wird die Produktion mittelfristig von 60.000 auf 100.000 Fahrzeuge steigen.

Nach einer mehrmonatigen Studie hat sich die Groupe PSA für den Produktionsstandort in Rennes entschieden, begleitet von Maßnahmen zur Performance-Steigerung und Modernisierung.

Der Modernisierungsplan des Standorts beinhaltet die Installation von modernen und flexiblen Produktionsprozessen. Die Modernisierungsarbeiten sollen Anfang 2017 beginnen und 2018 abgeschlossen sein. Die Investition über 100 Millionen Euro wird auch anderen Akteuren der Automobilindustrie in der Bretagne zugutekommen.

Entscheidend für die Produktion des neuen Fahrzeugs in Rennes ist, dass sämtliche Mitarbeiter das Vorhaben unterstützen. Geschäftsleitung und Gewerkschaften haben sich bereit erklärt, gemeinsam die Zukunft des Standorts zu gestalten.

Am 29. April 2016 haben fünf von sechs Gewerkschaftsorganisationen (CFDT, CFE/CGC, CFTC, FO und SIA/GSEA) der Groupe PSA den „Zukunftsvertrag für Rennes“ unterzeichnet. Die fünf Gewerkschaften vertreten 80 Prozent der Mitarbeiter. Der Vertrag war die Voraussetzung dafür, dass im Werk in Rennes das neue Modell produziert werden kann. Er gilt ab dem 1. Januar 2017.

Carlos Tavares, Vorstandsvorsitzender der Groupe PSA, zu der Vereinbarung: „Die Entscheidung für Rennes als Produktionsstandort für das neue Modell beweist den Willen aller Beteiligten, die Zukunft eines Industriestandorts gemeinsam zu gestalten. Indem sie die Effizienz beständig steigern, schaffen sie die Grundlage für eine bessere Performance.“

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