FCA und Groupe PSA passen Kombinationsvertrag an: Weitere Stärkung der anfänglichen Kapitalstruktur von Stellantis

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By reading the following communication, you agree to be bound by the following limitations and qualifications:

This communication is for informational purposes only and is not intended to and does not constitute an offer or invitation to exchange or sell or solicitation of an offer to subscribe for or buy, or an invitation to exchange, purchase or subscribe for, any securities, any part of the business or assets described herein, or any other interests or the solicitation of any vote or approval in any jurisdiction in connection with the proposed transaction or otherwise, nor shall there be any sale, issuance or transfer of securities in any jurisdiction in contravention of applicable law. This communication should not be construed in any manner as a recommendation to any reader of this document.

This communication is not a prospectus, product disclosure statement or other offering document for the purposes of Regulation (EU) 2017/1129 of the European Parliament and of the Council of June 14th 2017.

An offer of securities in the United States pursuant to a business combination transaction will only be made, as may be required, through a prospectus which is part of an effective registration statement filed with the U.S. Securities and Exchange Commission (“SEC”).  Shareholders of Peugeot S.A. (“PSA”) and Fiat Chrysler Automobiles N.V. (“FCA”) who are U.S. persons or are located in the United States are advised to read the registration statement when and if it is declared effective by the SEC because it will contain important information relating to the proposed transaction.  You may obtain copies of all documents filed with the SEC regarding the proposed transaction, documents incorporated by reference, and FCA’s SEC filings at the SEC’s website at http://www.sec.gov.  In addition, the effective registration statement will be made available for free to shareholders in the United States.



FCA und Groupe PSA passen Kombinationsvertrag an: Weitere Stärkung der anfänglichen Kapitalstruktur von Stellantis

  • Sonderdividende von FCA auf 2,9 Milliarden Euro festgelegt; Anteil der Groupe PSA an Faurecia wird nach Abschluss der Transaktion an alle Aktionäre von Stellantis ausgeschüttet
  • Ausgewogenheit des ursprünglichen Kombinationsvertrags bleibt durch die Änderungen unberührt
  • Schätzung der jährlichen Run-Rate-Synergien auf insgesamt mehr als 5 Milliarden Euro erhöht
  • Erwarteter Abschluss der Transaktion bis Ende des ersten Quartals 2021 bestätigt
     

Fiat Chrysler Automobiles N.V. („FCA“) (NYSE: FCAU / MTA: FCA) und Peugeot S.A. („Groupe PSA“) haben sich geeinigt, einige Bedingungen der Vereinbarung ihrer 50:50-Fusion anzupassen, durch die Stellantis entstehen wird – der gemessen am Absatz viertgrößte Automobilhersteller (OEM) der Welt.

Die Parteien reagieren mit diesen Änderungen auf die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Liquidität in der Automobilbranche, werden aber weiterhin vom wirtschaftlichen Nutzen der Transaktion profitieren und an der grundlegenden Ausgewogenheit des ursprünglichen Kombinationsvertrags festhalten. Die Anpassungen wurden von den Vorständen der Groupe PSA und FCA einstimmig beschlossen und werden auch von den Referenzaktionären unterstützt. Die Zusagen seitens EXOR, der Familie Peugeot (EPF/FFP), Bpifrance und der Dongfeng Motor Group (DFG), die Transaktion zu unterstützen, gelten weiterhin.

Insbesondere wurde die Sonderdividende, die FCA vor dem Closing an seine Aktionäre ausschütten wird, auf 2,9 Milliarden Euro festgelegt (zuvor 5,5 Milliarden Euro) und entschieden, dass die Ausschüttung des 46%-Anteils der Groupe PSA an Faurecia an die Stellantis-Aktionäre direkt nach dem Closing vorzunehmen ist, sobald die Genehmigung des Boards von Stellantis und der Aktionäre des Unternehmens vorliegt.

Aufgrund dieser Änderungen werden die Aktionäre von FCA und der Groupe PSA über jeweils 23% der Anteile an Faurecia verfügen (Kapitalisierung von 5,867 Milliarden bei Börsenschluss, 14. September 2020). An der 50:50-Eigentümerstruktur des neuen Konzerns Stellantis, der das Geschäft jetzt mit zusätzlichen 2,6 Milliarden Euro Liquidität aufnehmen kann, ändert sich jedoch nichts.

Zudem haben sich die Vorstände der Groupe PSA und FCA durch die neue Vereinbarung dazu verpflichtet, entweder eine Ausschüttung von 500 Millionen Euro an die Aktionäre beider Unternehmen vor dem Closing oder eine Ausschüttung von 1 Milliarde Euro an alle Aktionäre von Stellantis nach dem Closing in Betracht zu ziehen. Damit verbundene Entscheidungen werden unter Berücksichtigung der Performance und der Aussichten für die beiden Unternehmen sowie der Marktbedingungen und der Performance in der nächsten Zeit getroffen. Entsprechende Ausschüttungen werden jedoch nur dann vorgenommen, wenn die Vorstände beider Unternehmen zustimmen.

FCA und die Groupe PSA bestätigen, dass ihr Kombinationsvertrag vom 17. Dezember 2019 in allen anderen Punkten unverändert bleibt und der geplante Zusammenschluss, vorbehaltlich der Closing-Bedingungen in der ursprünglichen Vereinbarung, bis zum Ende des ersten Quartals 2021 abgeschlossen sein soll.

Die Vorstände der Groupe PSA und FCA sind von der Sinnhaftigkeit der Fusion und ihrem hohen Wertschöpfungspotenzial überzeugter denn je. Stellantis kann sich von Anfang an auf ein diversifiziertes Geschäft mit hohen Margen in den Kernregionen Europa, Nordamerika und Lateinamerika sowie auf ein einzigartiges Portfolio renommierter, prestigeträchtiger Marken stützen. Die erstklassigen Produkte des neuen Konzerns erfreuen sich hoher Beliebtheit bei den Kunden und decken alle wichtigen Branchensegmente ab. Stellantis wird nach der Fusion aufgrund seiner Größe in der Lage sein, die Entwicklung hochinnovativer Mobilitätslösungen und hochmoderner Technologien in den Bereichen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, autonomes Fahren und Konnektivität voranzutreiben.

Aufgrund der deutlichen Fortschritte bei den gemeinsam betriebenen Aktivitäten in den letzten Monaten wurde die Schätzung der jährlichen Run-Rate-Synergien durch die Gründung von Stellantis von ursprünglich 3,7 Milliarden Euro auf über 5 Milliarden Euro angehoben. Dafür werden die einmaligen, gesamten Implementierungskosten, die zur Erzielung der Synergien zu investieren sind, nun auf bis zu 4 Milliarden Euro (zuvor 2,8 Milliarden Euro) geschätzt.

Carlos Tavares, Vorstandsvorsitzender der Groupe PSA, sagt: „Dies ist ein neuer, entscheidender Meilenstein, der uns alle auf optimale Weise unserem Ziel näherbringt und zudem noch bessere Voraussetzungen für Stellantis schafft. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um den Teams meinen herzlichen Dank auszusprechen, die auf gegenseitigem Vertrauen basierende Beziehungen aufgebaut haben, auch während des COVID-19-bedingten Lockdowns. Die Dynamik eines solchen Projekts wird von den beteiligten Menschen getragen und von der Unterstützung, die unserer Aktionäre in Bezug auf die Gründung von Stellantis erneut zum Ausdruck gebracht haben.“

Mike Manley, CEO von FCA, ergänzt: „Ich kann den Einsatz der Teams bei der Vorbereitung der Gründung von Stellantis und all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insgesamt, die den mit der Corona-Pandemie verbundenen Herausforderungen getrotzt haben, gar nicht genug loben. Die heutige Bekanntgabe ist ein weiteres starkes Signal dafür, dass wir gemeinsam alles daran setzen werden, den neuen Konzern Stellantis mit allen Ressourcen auszustatten, die er benötigt, um seine einzigartigen Stärken und kreativen Energien einsetzen zu können und die vielen bestehenden Chancen zu nutzen, um eine überdurchschnittliche Wertschöpfung für die Gesamtheit unserer Aktionäre zu erreichen.“
 

Investorenbeziehungen

FCA

Groupe PSA

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Pressekontakte

FCA

Groupe PSA

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FORWARD-LOOKING STATEMENTS

This communication contains forward-looking statements. In particular, these forward-looking statements include statements regarding future financial performance and the expectations of FCA and PSA (the “Parties”) as to the achievement of certain targeted metrics at any future date or for any future period are forward-looking statements. These statements may include terms such as “may”, “will”, “expect”, “could”, “should”, “intend”, “estimate”, “anticipate”, “believe”, “remain”, “on track”, “design”, “target”, “objective”, “goal”, “forecast”, “projection”, “outlook”, “prospects”, “plan”, or similar terms. Forward-looking statements are not guarantees of future performance. Rather, they are based on the Parties’ current state of knowledge, future expectations and projections about future events and are by their nature, subject to inherent risks and uncertainties. They relate to events and depend on circumstances that may or may not occur or exist in the future and, as such, undue reliance should not be placed on them.

Actual results may differ materially from those expressed in forward-looking statements as a result of a variety of factors, including: the impact of the COVID-19 pandemic, the ability of PSA and FCA and/or the combined group resulting from the proposed transaction (together with the Parties, the “Companies”) to launch new products successfully and to maintain vehicle shipment volumes; changes in the global financial markets, general economic environment and changes in demand for automotive products, which is subject to cyclicality; changes in local economic and political conditions, changes in trade policy and the imposition of global and regional tariffs or tariffs targeted to the automotive industry, the enactment of tax reforms or other changes in tax laws and regulations; the Companies’ ability to expand certain of their brands globally; the Companies’ ability to offer innovative, attractive products; the Companies’ ability to develop, manufacture and sell vehicles with advanced features including enhanced electrification, connectivity and autonomous-driving characteristics; various types of claims, lawsuits, governmental investigations and other contingencies, including product liability and warranty claims and environmental claims, investigations and lawsuits; material operating expenditures in relation to compliance with environmental, health and safety regulations; the intense level of competition in the automotive industry, which may increase due to consolidation; exposure to shortfalls in the funding of the Parties’ defined benefit pension plans; the ability to provide or arrange for access to adequate financing for dealers and retail customers and associated risks related to the establishment and operations of financial services companies; the ability to access funding to execute the Companies’ business plans and improve their businesses, financial condition and results of operations; a significant malfunction, disruption or security breach compromising information technology systems or the electronic control systems contained in the Companies’ vehicles; the Companies’ ability to realize anticipated benefits from joint venture arrangements; disruptions arising from political, social and economic instability; risks associated with our relationships with employees, dealers and suppliers; increases in costs, disruptions of supply or shortages of raw materials; developments in labor and industrial relations and developments in applicable labor laws; exchange rate fluctuations, interest rate changes, credit risk and other market risks; political and civil unrest; earthquakes or other disasters; uncertainties as to whether the proposed business combination discussed in this document will be consummated or as to the timing thereof; the risk that the announcement of the proposed business combination may make it more difficult for the Parties to establish or maintain relationships with their employees, suppliers and other business partners or governmental entities; the risk that the businesses of the Parties will be adversely impacted during the pendency of the proposed business combination; risks related to the regulatory approvals necessary for the combination; the risk that the operations of PSA and FCA will not be integrated successfully and other risks and uncertainties.

Any forward-looking statements contained in this communication speak only as of the date of this document and the Parties disclaim any obligation to update or revise publicly forward-looking statements. Further information concerning the Parties and their businesses, including factors that could materially affect the Parties’ financial results, are included in FCA’s reports and filings with the SEC, the AFM and CONSOB and PSA’s filings with the AMF.

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