Groupe PSA präsentiert neue Prinzipien der Arbeitsmethodik in verantwortungsvollem Ansatz: „Neue Ära der Agilität“ | Medien PSA Österreich

Groupe PSA präsentiert neue Prinzipien der Arbeitsmethodik in verantwortungsvollem Ansatz: „Neue Ära der Agilität“

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Do, 07/05/2020 - 16:30
  • Ansatz, der dem Prinzip des Arbeitnehmer- und Unternehmensschutzes entspricht
  • Projekt, das den CO2-Fußabdruck des Unternehmens verringert und damit zur Umweltleistung der Groupe PSA beiträgt
  • Förderung einer größeren Komplementarität von Telearbeit mit kollaborativen und kollektiven Erfahrungen an den Standorten
  • Ein Projekt, das Agilität, Effizienz und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördert und in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern und in Fortsetzung der Vereinbarung „Motivation und Wohlbefinden bei der Arbeit“ entwickelt wurde


„Mit der Gelegenheit des Paradigmenwechsels nach der Krise wollen wir unsere Aktivitäten noch mehr darauf fokussieren, die richtige Energie zur richtigen Zeit am richtigen Ort einzusetzen, Ressourcen und Zeit verantwortungsbewusster nutzen. Gemeinsam mit den Sozialpartnern rechnen wir mit sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen, die uns darin bestärken, die Motivation und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter als wichtige Säulen der Unternehmensleistung weiter zu stärken.”, sagt Xavier Chéreau, Personalchef der Groupe PSA und zuständig für die Transformation des Unternehmens.

Im Kontext der globalen Gesundheitskrise hat die Umsetzung des Prinzips der Groupe PSA, Mitarbeiter und das Unternehmen zu schützen, zur Einführung von verstärkten Gesundheitsmaßnahmen an allen Industrie-, Tertiär-, F & E- und kommerziellen Standorten weltweit geführt.

Die Lehren aus der allgemeinen Implementierung von Telearbeit tragen dazu bei, die Umgestaltung der Betriebsmethoden des Unternehmens zu beschleunigen, um die Flexibilität und Effizienz zu erhöhen.

Von Anfang an hat sich die Groupe PSA an die Krise angepasst, indem sie ihre IT-Kapazitäten im März 2020 verdoppelt hat. Dies hat die rasche Entwicklung der Telearbeit ermöglicht (mit nun 38.000 gleichzeitigen Verbindungen zum globalen IT-System der Gruppe im April im Vergleich zu durchschnittlich 18.000 Verbindungen in den vorhergehenden Monaten). Auf diese Weise kann das Management die Kontinuität bei der Steuerung des Unternehmens sicherstellen.

Zuvor hatte die Groupe PSA bereits die Bereitstellung von mobilem Arbeiten eingeleitet. Im Jahr 2019 haben fast 18.000 Mitarbeiter diese Arbeitsweise regelmäßig oder gelegentlich genutzt (gegenüber 2.500 im Jahr 2016), was drei Millionen Telearbeitsstunden und fast 500.000 eingesparten Fahrten entspricht.

Angesichts der positiven Erfahrungen und effizienten Maßnahmen, die bereits im Zusammenhang mit der Covid-19-Krise ergriffen wurden, hat die Groupe PSA entschieden, verstärkt auf Telearbeit zu setzen und sie zum Maßstab für Aktivitäten zu machen, die nicht direkt mit der Produktion zusammenhängen.

Dieser Grundsatz gilt ab sofort im Rahmen der schrittweisen und sicheren Wiederaufnahme der Bürotätigkeiten sowie der Handels- und F & E-Aktivitäten verbunden mit Maßnahmen zur Unterstützung der Teilaktivität.

Der Konzern nutzt diese Krise als Gelegenheit, sich zu verändern und ein neues Unternehmen mit drei Beschleunigungshebeln zu formen:

  1. Die technologischen Möglichkeiten der Digitalisierung und der bereits vorhandenen Tools für die kollaborative Telearbeit, die sich stets weiterentwickeln und unsere Arbeitsweise verändern
  2. Die Lehren aus der Erprobung der Telearbeit vor der Krise und während der Krise mit der weit verbreiteten Nutzung von Telearbeit (Großtest)
  3. Der Paradigmenwechsel nach der Krise mit der verstärkten Notwendigkeit, unseren Handlungen einen Sinn zu geben, indem Energie, Ressourcen und Zeit noch verantwortungsbewusster eingesetzt werden


Neben der Telearbeit wird die physische Präsenz von Mitarbeitern in neu gestalteten Räumen die Zusammenarbeit, wertschöpfende Interaktionen und die Suche nach kollektiver Energie verstärken.

Dieses Projekt bietet den Vorteil einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für die betroffenen Mitarbeiter, da die Häufigkeit und Dauer des Pendelns zum Arbeitsplatz verringert wird. Darüber hinaus können die Mitarbeiter ihren Wohnort mit größerer Freiheit der individuellen Mobilität wählen.

Um diese Veränderung umzusetzen, verfolgt die Groupe PSA den Ansatz des konstruktiven Dialogs mit den Sozialpartnern. Ein Ansatz, der bereits im Rahmen des zu Beginn des Jahres in Frankreich unterzeichneten Abkommens über Motivation und Wohlbefinden verfolgt wurde. Diese Vereinbarung wird derzeit international eingeführt, um zu definieren, wie das Unternehmen von morgen mit seinen neuen Methoden und durchdachten Kooperationsräumen aussehen wird.


Dieses Neustrukturierungsprojekt erfolgt in drei Schritten:

  • ab 11. Mai: Vorrang hat weiterhin der Schutz der Mitarbeiter mit der Fortsetzung des Homeoffice als Referenz. Damit besteht die Möglichkeit, unter Einhaltung des Protokolls verstärkter Hygienemaßnahmen für Tätigkeiten, die nicht direkt mit der Produktion verbunden sind, in begrenzter Anzahl an den Standorten zu arbeiten.
     
  • Mai bis Juni: Gemeinsamer Aufbau mit der Analyse der gewonnenen Erkenntnisse und Effizienzhebel (Umfrage zum mobilen Arbeiten und Rückmeldung aus den letzten Monaten):
    Berücksichtigung der Möglichkeiten zur Beschleunigung der Digitalisierung
    Ermittlung des Bedarfs an Vor-Ort-Besuchen und neuen damit verbundenen Verwendungszwecken, um die Komplementarität der kollektiven Vor-Ort-Erfahrung und der digitalen und Remote-Erfahrung zu stärken
    Definition neuer Räume (Besprechungs-, Erstellungs-, Lern- und Veranstaltungsräume; flexibler und kollaborativer) und zugehöriger Dienste
    Ermittlung des zusätzlichen Bedarfs an digitalen Tools (verstärkter Einsatz von Video, Remote-Team-Management-Tools, Reservierung von Räumen vor Ort usw.)
    Neudefinition der Regeln für Remote- und Vor-Ort-Arbeiten
    Entwicklung der Verwaltungsmodi
    Coaching und Training im Zusammenhang mit diesen neuen Arbeitsweisen
     
  • Sommer 2020: Umsetzung neuer Arbeitsmethoden und Entwicklung neuer Räume in Frankreich an den Pilotstandorten Poissy (Kompetenzzentrum), Vélizy, Carrières und Sochaux.


Dieses internationale Projekt wird sich auf alle nicht produktionsbezogenen Aktivitäten der Groupe PSA erstrecken. Weltweit wurden bereits mehrere Arbeitsgruppen eingerichtet, beispielsweise im Nahen Osten, in Afrika sowie in Lateinamerika.

 

Über die Groupe PSA
Die Groupe PSA bietet einzigartige Fahrerlebnisse und innovative Mobilitätslösungen, um den Erwartungen seiner Kunden Rechnung zu tragen. Mit seinen fünf Marken − PEUGEOT, CITROËN, DS Automobiles, OPEL und VAUXHALL − und einem breiten, vernetzten Service- und Mobilitätsangebot mit der Marke Free2Move will der PSA Konzern zum führenden Automobilhersteller und bevorzugten Mobilitätsanbieter seiner Kunden werden. Das Unternehmen ist einer der Pioniere bei autonomen und vernetzten Fahrzeugen. Zu den Aktivitäten der Gruppe gehören mit Banque PSA Finance auch Finanzdienstleistungen sowie mit Faurecia die Fahrzeugausstattung.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.groupe-psa.com/en/ 

Pressewebsite: https://at-media.groupe-psa.com/

Twitter: @GroupePSA

 

Pressekontakt
Mag. Christoph STUMMVOLL, MBA
Head of Communication Groupe PSA Austria
Mobil: +43-(0)-676 83 494 300
christoph.stummvoll@mpsa.com
Twitter: @chstummvoll

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