Gemeinsame Erklärung anlässlich des Treffens im deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie | Medien PSA Österreich

Gemeinsame Erklärung anlässlich des Treffens im deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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Mi, 05/04/2017 - 18:15
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Auf Einladung von Brigitte Zypries, der deutschen Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, haben sich heute in Berlin Vertreter von Bund, Ländern, der IG Metall und des Opel-Gesamtbetriebsrates mit Carlos Tavares, dem Vorstandsvorsitzenden der Groupe PSA, und Olivier Bourges, dem Generalsekretär der Groupe PSA, über das geplante Zusammengehen von PSA und Opel/Vauxhall ausgetauscht.



Bei diesem Gespräch in Berlin im deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nahmen neben Bundesministerin Zypries und Staatssekretär Matthias Machnig auch die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Marie-Luise Dreyer, der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, der Wirtschaftsminister des Landes Hessen, Tarek Al-Wazir, der 1. Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, und der stellvertretende Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates der Adam Opel AG, Lothar Sorger, teil.

Das Gespräch verlief in überaus konstruktiver Atmosphäre. Die Teilnehmer würdigten die herausragende Bedeutung der Groupe PSA und der Adam Opel AG und waren sich einig, dass die Allianz der Groupe PSA und Opel/Vauxhall für beide Seiten bedeutende Vorteile haben kann.

Carlos Tavares unterstrich die Chancen dieser Allianz für die Groupe PSA sowie Opel/Vauxhall und erläuterte, dass die Transaktion einen europäischen Marktführer schafft mit Spitzenpositionen in den einzelnen Kernmärkten in Europa.

Die Teilnehmer verständigten sich auf folgende Punkte, die für die erfolgreiche Gestaltung der Integration von Opel/Vauxhall in den PSA Konzern von besonderer Bedeutung sind:

  • Die Etablierung eines auf Vertrauen und Transparenz gegründeten Dialogs zwischen den Unternehmensleitungen, dem Gesamtbetriebsrat von Opel/Vauxhall, den Gewerkschaften und allen anderen Beteiligten.
  • Die Auswirkungen des Kaufes von Opel/Vauxhall durch die Groupe PSA auf bestehende Tarifvereinbarungen, Standortgarantien und Beschäftigungszusagen. In diesem Zusammenhang bekräftigte der PSA Konzern seine Zusage, die bestehenden Vereinbarungen in allen europäischen Ländern einzuhalten.
  • Die Fortführung von Opel/Vauxhall als eigenständiges und einheitliches Unternehmen mit unabhängigen Marken im PSA Konzern.
  • Die Vereinbarung einer Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und dem Gesamtbetriebsrat mit dem Ziel einer langfristigen Perspektive für alle Marken, Produktionsstandorte und das Entwicklungszentrum von Opel/Vauxhall in Europa.

 

Deutschlands Bundesministerin Brigitte Zypries dazu: „Ich freue mich, dass wir im Interesse auch der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Opel/Vauxhall weitere Fortschritte erzielt haben. Besonders begrüße ich die Zusage von Herrn Tavares, alle tariflichen Vereinbarungen zu respektieren und fortzuführen. Der Bund und die Länder werden den Prozess der Zusammenführung von PSA und Opel/Vauxhall weiter konstruktiv begleiten.“

Carlos Tavares, Vorstandvorsitzender der Groupe PSA erklärt: „In unserem heutigen Treffen habe ich den Willen von PSA bekräftigt, die wertvolle Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretungen fortzusetzen. Ich sehe darin einen zentralen Faktor für den Erfolg des Unternehmens.“

Jörg Hofmann, 1. Vorsitzende der IG Metall: „Die IG Metall erwartet von Herrn Tavares, dass er gemeinsam mit GM nunmehr alle rechtlichen Voraussetzungen zur Fortführung und Erfüllung der bestehenden Tarifverträge schaffen wird.“

Lothar Sorger, stellvertretende Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates der Adam Opel AG: „Wir haben uns heute zudem mit Herrn Tavares darauf verständigt, dass, sobald die rechtlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind, wir, die IG Metall, der Gesamtbetriebsrat, PSA und Opel-Vorstand, Gespräche über die Zukunft von Opel aufnehmen werden.“

Die verschiedenen Parteien bekräftigten ihren Wunsch, im Interesse einer langfristigen Zukunftsfähigkeit von Opel und seiner Beschäftigten den offenen und konstruktiven Dialog fortzusetzen. Sie vereinbarten, zu einem späteren Zeitpunkt wieder zusammen zu kommen.

 

Bilder anbei:

Beide:
Carlos Tavares (l.) und Brigitte Zypries (r.)

 

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Über die Groupe PSA

Die Groupe PSA hat 2016 einen Umsatz von € 54 Mrd. erwirtschaftet. Sie konzipiert einzigartige Automobilerfahrungen und bietet Mobilitätslösungen, bei denen jeder Einzelne weltweit Freiheit und Fahrfreude erleben kann. Mit den Modellen ihrer drei Marken Peugeot, Citroën und DS Automobiles sowie mit einem breiten, vernetzten Service- und Mobilitätsangebot mit der Marke Free2Move ist die Groupe PSA ein Automobilhersteller, der Lösungen für die neuartige Nutzung des Automobils bietet. Die Groupe PSA ist in Europa mit einem Mittelwert von 102,4 g CO2/km im Jahr 2016 führend bei der Reduzierung der CO2-Emissionen. Zudem ist das Unternehmen mit einer Flotte von 1,8 Mio. Fahrzeugen weltweit einer der Pioniere bei autonomen und vernetzten Fahrzeugen. Zu den Aktivitäten der Gruppe gehören mit Banque PSA Finance auch Finanzdienstleistungen sowie mit Faurecia die Fahrzeugausstattung.

 

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